Toter Vogel bei Bermel

Telefonisch wurde an die Verbandsgemeinde Vordereifel eine verendete Ente in der Nähe von Bermel gemeldet. Das Tier sollte in Koblenz auf den H5N8-Virus (Vogelgrippe) überprüft werden. Zur Bergung und zum Transport informierte die Verwaltung die Kameraden aus Bermel und Nachtsheim. Mit Schutzbekleidung und Mundschutz ging es an die gemeldete Einsatzstelle. Vor Ort konnten die Feuerwehrleute, auch im größeren Umkreis, kein totes Tier auffinden.

Winterfestmachung 2016

Heute stand die Winterfestmachung auf dem Übungsplan. Eine Gruppe befasste sich mit dem Austausch einiger Leuchtmittel in und um das Gerätehaus. Neben Reinigungsarbeiten an Fahrzeugen und Halle wurden auch kleinere Reparaturen durchgeführt. Der lauteste Weihnachtsbaum Deutschlands fand auch wieder seinen Platz neben der Sirene.

Die Gruppe, die von den Bürgern zumeist bei den Winterfestmachungsterminen gesehen wird, ist die Hydrantengruppe, bestehend aus zwei Teams. Diese ziehen mit entsprechendem Gerät durch den Ort und bereiten die Hydranten auf die Wintermonate vor. Zunächst wird die Öffnungslasche im Deckel von Erde und Schmutz befreit und anschließend der Hydrant geöffnet. Nun wird der Deckel und auch die Innenseite des Hydranten von Schmutz befreit. Eine Folie wird passend zurecht geschnitten und zwischen Deckel und Hydranteninnenseite eingelegt. Diese stellt eine Trennschicht dar. Falls es im Winter zu Eisbildungen kommt, lässt sich so der Hydrant leichter öffnen. Alle Hydranten werden zudem gespült, um Verunreinigungen aus den Leitungen zu entfernen und die Funktion zu überprüfen.

201561126-weihnachtsbaum

Umgestürzter Traktor

Gegen 23 Uhr alarmierte die Leitstelle Koblenz die Feuerwehren Virneburg und Nachtsheim zu einem Verkehrsunfall. Nahe der Ortschaft Hirten (Ortsteil Kreuznick) kam ein mit Siloballen geladener Traktor auf der B410 von der Straße ab. Der Fahrer blieb unverletzt, jedoch verlor das Fahrzeug Betriebsstoffe. Aus diesem Grund alarmierte die Leitstelle zusätzlich den Gefahrstoffzug und den Gefahrstoffzugführer des Kreises Mayen-Koblenz. Neben der Sicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle erwies sich die anschließende Bergung als sehr schwierig und aufwendig.

Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Kottenheim, der Einsatzleitwagen (ELW 1), die Polizei und die untere Wasserbehörde. Die insgesamt 44 Einsatzkräfte verblieben insgesamt knapp vier Stunden an der Einsatzstelle.

20161111-umgestuerzter-traktor-1

20161111-umgestuerzter-traktor-2

20161111-umgestuerzter-traktor-3

Gemeinschaftsübung am ehemaligen Sägewerk

Ein Brand im ehemaligen Sägewerk am heutigen Abend war das Szenario für die Gemeinschaftsübung in Nachtsheim. In den angemieteten Hallen kam es aus unbekannten Gründen zu einem Brandereignis mit mehreren vermissten Personen. Gemeinsamen mit den Feuerwehren Anschau, Bermel, Boos, Münk sowie der Führungsstaffel mit dem Einsatzleitwagen (ELW 1) „alarmierte“ die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Kottenheim die Wehrleute aus Nachtsheim.

An der Einsatzstelle angekommen rückten zwei PA-Trupps der Nachtsheimer Wehr zügig zur Menschenrettung vor. Weitere Kameraden bauten Strahler und die Wasserversorgung auf. Auf der anderen Hallenseite gingen die Wehrleute aus Boos ebenfalls zur Menschenrettung ins Gebäude. Eine zusätzliche Wasserversorgung stellten die Feuerwehren aus Anschau, Bermel und Münk vom Dorfplatz aus her und bauten im Außenbereich mehrere Riegelstellungen auf, um weitere Gebäude vor den Flammen zu schützen. Schnell fanden die Kameraden im Innenangriff die insgesamt vier vermissten Personen und brachten diese aus der Halle. Nachdem auch das Feuer der Masse an Einsatzkräften keinen Widerstand mehr leisten konnte, meldeten die Führungskräfte das Übungsende. Um das Wassernetz zu testen setzten die insgesamt 68 Einsatzkräfte bis zu 14 C-Rohre gleichzeitig ein.

Die Übungsbesprechung fand anschließend im Gerätehaus der Feuerwehr Nachtsheim statt. Hier zogen die eingeladenen Gäste, die Einsatz- und die Wehrleitung eine positive Bilanz.

20161104-gemeinschaftsuebung-saegewerk-1

20161104-gemeinschaftsuebung-2