Verkehrsunfall bei Lind

Am Morgen wurden die First Responder zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen auf der B410 nahe Lind gerufen. Zeitgleich erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Boos und Münk aufgrund auslaufender Betriebsstoffe. Vor Ort war noch eine Person in einem der Fahrzeuge und klagte über Rückenschmerzen. Nach Rücksprache mit dem eingetroffenen Rettungsdienst erfolgte die Nachalarmierung des Löschzugs Nachtsheim, um für die Rettung im Bedarfsfall einen Rüstsatz vor Ort zu haben. Glücklicherweise fand sich eine andere Lösung und die Person konnte mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden. Ebenfalls im Einsatz waren die FEZ in Kottenheim, die Polizei und ein Abschleppunternehmen.

Fahrzeugbrand bei Bermel

Am Vormittag alarmierte uns die Leitstelle Koblenz zu einem brennenden PKW bei Bermel. Dieser stand im Waldbereich Richtung Buchenhöfe in Vollbrand. Mittels Wasser und Schaum wurde durch Trupps unter Atemschutz das Fahrzeug abgelöscht. Die Feuerwehr Bermel baute für den Löschangriff eine Wasserversorgung über eine Strecke von mehr als 200 m auf. Ebenfalls im Einsatz waren die Besatzung des ELW, die Feuerwehr Ettringen, die Polizei, ein örtliches Abschleppunternehmen und die untere Wasserbehörde.

Beschaffung eines MZF 3

Hochwasser und Wald- bzw. Flächenbrände sind nur zwei Beispiele für Einsatzszenarien, bei denen auf die Einsatzkräfte erhöhte, logistische Aufgaben zukommen. Hier muss teilweise viel Material schnell an den oder die Einsatzorte gelangen. Fahrzeuganhänger sind jedoch bereits mit beispielsweise ca. 20 Sandsäcken an der Grenze des zulässigen Gesamtgewichtes und somit keine adäquate und schnelle Hilfe. Daher musste im vergangenen Jahr mehrfach auf die ehrenamtliche Hilfe lokaler Unternehmen zurückgegriffen werden.
Für solche Fälle gibt es Feuerwehrfahrzeuge der Kategorie Mehrzweckfahrzeug, kurz MZF. Diese Fahrzeuge werden in drei Gewichtsklassen aufgeteilt. Hier sind MZF 3 mit bis zu 18 t zulässigen Gesamtgewicht die größten. Mit solchen Fahrzeugen können in kürzester Zeit problemlos mehrere hundert Sandsäcke an die Einsatzorte transportiert werden. Aber auch bei Waldbränden, Verkehrsunfällen oder anderen Unwetterlagen ist der Transport von benötigtem Material wesentlich einfacher und schneller zu leisten.
Aus diesem Grund beschafft die Verbandsgemeinde Vordereifel zwei Fahrzeuge des Typs MAN HX 60 mit 330 PS. Selbst steile Hänge und Wassertiefen von bis zu 1,50 m können diese Fahrzeuge mit ihrem Allradantrieb problemlos überwinden. Weiterhin sind seitliche Schiebeplanen und ein Vertikallift ideale Voraussetzungen für ein schnelles Be- und Entladen.
Die Fahrzeuge werden jeweils in Nachtsheim und Ettringen stationiert, dann bei Bedarf in der ganzen Verbandsgemeinde oder auch überörtlich eingesetzt. Die Ankunft der beiden Fahrzeuge wird voraussichtlich Ende dieses Jahres sein.

(Fotomontage)

Piepsender Rauchmelder in Kirchwald

Um 19 Uhr wurden wir mit dem Einsatzleitwagen (ELW) zusammen mit den Feuerwehren Kirchwald und Langenfeld sowie der FEZ Vordereifel zu einem Brandeinsatz alarmiert. In der Ortsgemeinde Kirchwald hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst. Nachdem die ersten Einsatzkräfte vor Ort kein Feuer erkennen konnten, brachen wir die Einsatzfahrt ab und rückten wieder im Gerätehaus ein.