Verkehrsunfall zwischen Kürrenberg und Hirten

Am Donnerstag den 02.09.2021 wurden wir gegen 19:30 Uhr zu einem gemeldeten Verkehrsunfall an der B258 zwischen Kürrenberg und dem Karbachtal alarmiert. Ein aus Richtung Mayen kommender PKW hatte sich nahe der Windkraftanlagen in ein angrenzendes Maisfeld überschlagen. Wie die Polizei mitteilte ereignete sich der Unfall unmittelbar nach einem Überholmanöver. Der Fahrzeugführer wurde aus dem Wagen geschleudert und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Sein angeschnallter Beifahrer verblieb im Fahrzeug und wurde daher nur leicht verletzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten glücklicherweise keine Person bergen. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Nachtsheim und Virneburg, FEZ, ELW und Wehrleitung der Verbandsgemeinde Vordereifel sowie Polizei, Rettungsdienst mit RTH und ein Abschleppunternehmen.

 

 

Finnentest bei der Feuerwehr Nachtsheim

Am Samstag, den 21. August 2021 führte die Feuerwehr Nachtsheim für ihre Atemschutzgeräteträger (AGT) den sogenannten „Finnentest“ durch. Im Rahmen dieser Veranstaltung unter Einhaltung der gängigen Coronavorgaben waren auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alfred Schomisch, der Sachbearbeiter Alexander Röser sowie der stellvertretende Wehrleiter Udo Mohr vor Ort, um sich ein Bild der Übung zu machen.

Aufgrund der fehlenden Angebote und Teilnahmemöglichkeiten an Atemschutzübungsstrecken sahen sich die Kameraden zum Handeln gezwungen. Die Teilnahme an einer solchen „Übungs-Strecke“ berechtigt den jeweiligen Kameraden für weitere zwölf Monate (in Verbindung mit weiteren Vorgaben) im Einsatz und bei Übungen Umgebungsluft-unabhängige Geräte zu tragen. Bei dem aus Finnland stammenden Test handelt es sich um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger. Hierbei müssen die Träger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung fünf Stationen bewältigen.

Eine Wegstrecke von 100 m muss in der ersten Station zuerst ohne und anschließend mit zwei Kanistern (je 16,6 kg) bewältigt werden. Diese Strecke muss in maximal 4 min absolviert werden. 3,5 min stehen anschließend für 90 Treppenstufen (hinauf und hinunter) zur Verfügung. Bei Station Nr. 3 – nach Meinung aller Teilnehmer die schwerste – wartet ein 45 kg schwerer, liegender LkW-Reifen darauf, mittels Vorschlaghammer über eine Strecke von 3 Metern bewegt zu werden. Die Zeitvorgabe liegt hier bei 2 min. Fast schon entspannend ist die folgende vierte Station. Hier müssen drei Hindernisse (60 cm hoch) jeweils durch Unterkriechen und Übersteigen bewältigt werden. Für die insgesamt drei Runden hat man 3 min Zeit. 15 m C-Schlauch wollen bei der fünften und letzten Station innerhalb von 2 min gewickelt werden. Dies geschieht einfach gewickelt und die Schlauchkupplung darf sich am anderen Ende nicht vom Boden abheben.

Durch diesen Test haben insgesamt elf Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Nachtsheim wieder die Tauglichkeit für ein weiteres Jahr erlangt. Die Kameraden waren sich einig, dass dieser Test keine dauerhafte Alternative zu Übungsstrecken sein kann. Bei der persönlichen Selbsteinschätzung hilft dieser Test jedoch sehr und ist eine sehr gute Ergänzung zum Übungsbetrieb.

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Kameraden Daniel Hoffmann, der die Idee eingebracht und den Finnentest für die Kameraden der Feuerwehr Nachtsheim organisiert hat.

 

 

LKW-Brand bei Weiler

Heute morgen gegen 10 Uhr wurden wir zu einem gemeldeten LKW-Brand zwischen Luxem und Weiler alarmiert. Dort hatte der Fahrer eines beladenen Entsorgungsfahrzeugs eine Rauchentwicklung aus dem Laderaum bemerkt und sofort die Entladung der betreffenden Teile eingeleitet. Der brennende Sperrmüll wurde durch die Kameraden abgelöscht. Das Fahrzeug blieb unbeschädigt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Weiler, Luxem und Nachtsheim, sowie Wehrleitung und FEZ der Verbandsgemeinde Vordereifel.

Hochwasserhilfe im Ahrtal

Seit dem letzten Wochenende dürfen auch wir endlich zur Unterstützung der örtlichen Einheiten in das Hochwassergebiet ausrücken. In diesem Rahmen halten wir den Feuerwehren aus Adenau und Sinzig bei verschiedensten Aufgaben den Rücken frei. Die Bilder und Berichte aus Funk und Fernsehen entsprechen nicht im geringsten dem Eindruck, den man vor Ort gewinnt. Wir verzichten bewusst auf Bilder und Einzelheiten, die ja zur Zeit in absolut genügender Art und Weise medial aufgearbeitet werden.

Danke an die Menschen, die wir kennenlernen durften, die alles verloren haben, jedoch in beeindruckender Art und Weise ein beispielhaftes Vorbild an den Tag legen, weil sie ihrem Schicksal trotzen um Anderen zu helfen, denen es noch schlechter geht…, unsere Gesellschaft steht tief in Eurer Schuld!

In stiller Verbundenheit gedenken wir den Opfern dieser schrecklichen Flutkatastrophe sowie deren Angehörigen. Unser besonderes Mitgefühl gilt den Familien der Kameradinnen und Kameraden die ihren Einsatz mit dem Leben bezahlt haben.