Vekehrsunfall an der Nordschleife

Pünktlich zur Eröffnung der diesjährigen Kirmes wurden wir zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Auf der B412 am Nürburgring waren auf Höhe des Streckenabschnitts Döttinger Höhe zwei Fahrzeuge miteinander kollidiert. Insgesamt befanden sich drei Personen sowie ein Hund in den Fahrzeugen und waren eingeklemmt. Unsere First Responder übernahmen bei einem Insassen die Betreuung sowie Versorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend unterstützten sie mit weiteren Kameraden bei der Befreiung und dem Abtransport. Nebenbei wurde zudem u.a. der Brandschutz sichergestellt. Die Besatzung des ELW koordinierte die Funkabwicklung und weitere Führungsaufgaben.
Ebenfalls waren die Feuerwehren Herresbach, Baar und Virneburg als auch die Besatzung der FEZ in Kottenheim im Einsatz. Weiterhin mehrere Rettungsfahrzeuge, vier Hubschrauber, die Polizei, ein Tierarzt und ein Abschleppunternehmen.

Verkehrsunfall in Herresbach

In den Abendstunden alarmierte uns die Leitstelle Koblenz zu einem Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen nach Herresbach. Über die Art und Schwere der Verletzungen nichts genaueres bekannt. Ebenso gab es keine Informationen, ob sich die Personen noch in den Fahrzeugen befanden. Die Feuerwehr Herresbach konnte nach dem Eintreffen glücklicherweise Entwarnung geben. Aufgrund von Rock am Ring waren zudem schnell mehrere rettungsdienstliche Fahrzeuge vor Ort. Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehren Baar und Virneburg, die Wehrleitung, die Besatzungen des Einsatzleitwagens sowie der Feuerwehreinsatzzentrale und die Polizei.

Rauchsichtung bei den Windrädern bei Weiler

Heute alarmierte die Leitstelle Koblenz die Feuerwehren Weiler und Luxem sowie uns als Stützpunktfeuerwehr zu einer Rauchentwicklung. In der Nähe der Windrädern hatten Passanten Rauch im Wald gesichtet. Vor Ort konnte jedoch kein Brandereignis festgestellt werden. Hinter Anschau war hingegen Rauch zu sehen. Nach Rücksprache mit der Leitstelle Trier gab es die Meldung, dass in Lirstal ein Brandereignis vorlag. Trotz der größeren Entfernung haben die Passanten den Rauch vermutlich dem Bereich an den Windrädern zugeordnet.

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Fitnesstest im Frühjahr

An zwei Termine in diesem Jahr führte die Feuerwehr Nachtsheim für ihre Atemschutzgeräteträger (AGT) den sogenannten „Finnentest“ durch.

Aufgrund der weiterhin fehlenden Angebote und Teilnahmemöglichkeiten an Atemschutzübungsstrecken sahen sich die Kameraden zum Handeln gezwungen. Die Teilnahme an einer solchen „Übungs-Strecke“ berechtigt den jeweiligen Kameraden für weitere zwölf Monate (in Verbindung mit weiteren Vorgaben) im Einsatz und bei Übungen Umgebungsluft-unabhängige Geräte zu tragen. Bei dem aus Finnland stammenden Test handelt es sich um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger. Hierbei müssen die Träger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung fünf Stationen bewältigen.

Eine Wegstrecke von 100 m muss in der ersten Station zuerst ohne und anschließend mit zwei Kanistern (je 16,6 kg) bewältigt werden. Diese Strecke muss in maximal 4 min absolviert werden. 3,5 min stehen anschließend für 90 Treppenstufen (hinauf und hinunter) zur Verfügung. Bei Station Nr. 3 – nach Meinung aller Teilnehmer die schwerste – wartet ein 45 kg schwerer, liegender LkW-Reifen darauf, mittels Vorschlaghammer über eine Strecke von 3 Metern bewegt zu werden. Die Zeitvorgabe liegt hier bei 2 min. Fast schon entspannend ist die folgende vierte Station. Hier müssen drei Hindernisse (60 cm hoch) jeweils durch Unterkriechen und Übersteigen bewältigt werden. Für die insgesamt drei Runden hat man 3 min Zeit. 15 m C-Schlauch wollen bei der fünften und letzten Station innerhalb von 2 min gewickelt werden. Dies geschieht einfach gewickelt und die Schlauchkupplung darf sich am anderen Ende nicht vom Boden abheben.

Durch diesen Test haben die teilnehmenden Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Nachtsheim wieder die Tauglichkeit für ein weiteres Jahr erlangt. Die Kameraden waren sich einig, dass dieser Test keine dauerhafte Alternative zu Übungsstrecken sein kann. Bei der persönlichen Selbsteinschätzung hilft dieser Test jedoch sehr und ist eine sehr gute Ergänzung zum Übungsbetrieb.

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Kameraden Daniel Hoffmann, der die Idee eingebracht und den Finnentest für die Kameraden der Feuerwehr Nachtsheim organisiert hat.